Gynter Mödder

Gynter Mödder, geb. 1942, wohnt in 50129 Bergheim-Glessen und 24340 Eckernförde

Siehe auch: wikipedia


Verheiratet seit 1970 mit seiner Brieffreundin Renate (siehe Renate Mödder-Reese). Die Familie besteht zusätzlich aus den beiden Katern Findus Schlappschwänzchen und Herrn Typfel.
• Ausbildung in Pharmakologie (Promotion), Neurochirurgie, Nuklearmedizin (Habilitation), Radiologie/Strahlentherapie (+ interventionelle Radiologie)
• 1987 Ernennung zum Prof. Dr. med.
• 1991 Gründung einer hochspezialisierten nuklearmedizinischen Praxis in Köln-Marsdorf (direkt am Autobahnkreuz Köln-West)
"Deutsches Zentrum für Radiosynoviorthese"
2008 Praxiserweiterung als überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft mit der Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin in der
Klinik am Ring, Köln (NURAMED)

west@praxis-nuramed.de www.praxis-nuramed.de
city@praxis-nuramed.de www.radiologie.klinik-am-ring.de

• Direktor des MAUSEUMs, des ersten und bedeutendsten Mäusemuseums nördlich des Südpols: http://www.mauseum.de

Mitgliedschaft:
• Autorenkreis Rhein-Erft (Sprecher seit 1997)
• PEN Zentrum Deutschland
• Verband Deutscher Schriftsteller (VS Köln)

• Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)
• Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN): erweiterter Vorstand

Auszeichnungen:
- SEVA AWARD (Pune/Indien) 1998; by Haemophilic Society Maharashtra
- Vickram Sarabhai Memorial Award (Calcutta/Indien) Dezember 2002 "For his dedicated career, contribution to Clinical Nuclear Medicine Practices, specially Medical Synovectomy and making this modality more popular in India"
- Utkal Award (Bhubaneswar/Odissa/Indien) Dezember 2012: "For out standing contribution in Developing Nuclear Medicine in India"

Reisen, teils beruflich (V = Vorträge, z. T. +prakt. Arbeit in Kliniken), teils mit Einfluss auf literarisches Schaffen:
Westen der USA, El Salvador, Guatemala, Mexico, Nicaragua, Costa Rica, Honduras mit Islas de Bahia, Argentinien (V), Amazonas bis Feuerland, Chile mit Rapa Nui (Osterinsel), Indien (V; 8mal), Malaysia (V) mit Borneo, Singapur (V), Hongkong (V) , Vietnam (V), Kambodscha.
Europa: (Finnland (V), Schweden (V), Dänemark (V), Belgien (V), Luxemburg, Frankreich (V), Spanien (V), Italien (V), Österreich (V), Tschechien (V), Slowakei (V), Ungarn (V), Polen (V), Türkei (V), England (V) mit Schottland (V), Irland (V), 2015: Baltimore/New York (V). 2016: Dubai (V); Cochin/Kerala/Indien (V)

Aktuelle Publikation:

Gullivers fünfte Reise und die Tyrannei der Alten
Horrorvision von einer Alten-Gesellschaft

Gullivers fünfte Reise ist eine pralle Satire auf Gesellschaft und Wissenschaft, in der Jonathan Swifts Hauptwerk kongenial fortgeschrieben wird. Ein zentrales Thema ist der immer bedrohlicher werdende Konflikt zwischen Alt und Jung.

Mit einem Nachwort von Prof. Dr. Hermann J. Real

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2007
ISBN-10:3-935221-78-9, Taschenbuchausgabe

"Mödder brennt ein gigantisches Feuerwerk von Ideen ab... Gullivers Fünfte Reise ist paradox und sprachwitzig, eine vergnügliche literarische Tour nach Absurdistan" (Kölnische Rundschau)

"Kaum jemanden trifft Mödders Spott so hart wie die ureigenste Disziplin des Autors: die Medizin. So kreierte er die 'Flatologie' , die sinnfreie Wissenschaft der Blähungen..." (Freie Presse.de)

"Niemand hat die dystopische Extrapolation der gegenwärtigen Tendenzen in der Demographie wohl so entschieden bis zur Groteske weiter vorangetrieben wie Gynter Mödder, der ... die Grundideen aus dem dritten Buch von Gullivers Reisen nach Laputa und Balnibarbi nutzt, um die Vision einer gerontokratischen Schreckensherrschaft vor den Augen des Lesers auszubreiten". (Freiburg u. Kretzschmar [Hrsg.]: Alter(n) in Literatur und Kultur der Gegenwart; Verlag Königshausen & Neumann GmbH, Würzburg 2012, S. 4-6

Belletristische Publikationen
• „Ich will leben!"; Embryonalroman. Meier Verlag, Schaffhausen/Schweiz, 1981
• „Landschaften – Ansichten"; Kunstband mit Carl Lambertz und Maria Reese. Claudius Kraft Verlag,
Rendsburg 1982
• „Tiefgang der Mäusephilosoph"; Märchenroman für Erwachsene. Bund Verlag, Köln 1982
• „Engel und Geister"; Kunstband mit Carl Lambertz. Wachholtz Verlag, Neumünster 1991
• „Laßt mich leben!"; Embryonalroman. Rake Verlag, Kiel 1996
- "Gullivers fünfte Reise" bzw. in Neuauflage "Gulliver und die Tyrannei der Alten"; Verlag Ralf
Liebe, Weilerswist 2007
- "Die Zeit stand still und verwandelte den Blick" - Zum Leben und Tode des Malers Carl Lambertz;
Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2010
- "Cayuco"; In der ARE-Anthologie "Wolkenland - Gedichte und Erzählungen"; Verlag Ralf Liebe,
Weilerswist 2010

• 2 Medizin-Comic-Bände (gemeinsam mit Werner Schützler): "Was Sie schon immer von der Schilddrüse wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten"; "Apparatemedizin", Bund Verlag, Köln
• Herausgeber:
- „Blumenbilder und Gedichte“, Schleswiger Druck- und Verlagshaus, Schleswig 1994
- "Vier Viertel Leben - Die Biographie des Tomas Kosta", Ralf Liebe Verlag, Weilerswist
• Zahlreiche Anthologiebeiträge

"Ich will leben!"
Eine nicht alltägliche Reise auf die Welt

Meier Verlag/Novalis Verlag, Schaffhausen/Schweiz 1981
ISBN 3-85801-022-7

Dieser Roman ist der 1. Embryonalroman der Deutschen Literatur: Ein Embryo berichtet in Ich-Form von seinem Kampf gegen seine eigene Abtreibung. Der längst vergriffene Roman wurde 1996 mit leichten Änderungen neu verlegt im Rake-Verlag, Rendsburg, unter dem Titel "Lasst mich leben!" (siehe unten!)
"Meine Mutter als Todfeindin, das überfordert mich" (S. 38)
"Das hat bisher noch niemand gewagt, vom Embryo her die Frage der Abtreibung darzustellen." (Eugen Marti)


"Die Kunst dieser Novelle... besteht insbesondere darin, derart tiefe Gedankenvorgänge mit Hilfe einer spannenden Erzähltechnik, gekonnten Textkompositionen und in einer klaren und einfachen Sprache zugänglich und nachvollziehbar gemacht zu haben. Aus einer völlig anderen Perspektive wird hier die Wirklichkeit auf das Wesentliche reduziert. So entstand ein Buch, dessen Lektüre bei einem selbst die Erfahrung einer Metamorphose bewirkt." (Gerd Uhlenbruck in: Deutsches Ärzteblatt)

"LANDSCHAFTEN-ANSICHTEN"

Claudius Kraft Verlag Rendsburg, 1982
ISBN 3-922165-17-6

Beim flüchtigen Blick ein Thema, das Beschaulichkeit und unberührte Natur assoziiert.
Doch Landschaft war selten ein nur schönes Betrachtungsobjekt. Sie war und ist dynamischer Ausdruck sämtlicher Naturgewalten. Als Schauplatz der ultrakurzen Zeitspanne, die sich Menschheitsgeschichte nennt, war sie blutsaugender Schwamm für Völkerschlachten, aber auch Mutterboden für Arbeit und Kultur friedlicher Erdenbewohner.

"Tiefgang, der Mäusephilosoph. - Ein Märchenroman für Erwachsene"
Bund Verlag, Köln 1986 ISBN 3-7663-0963-3

Was ist ein Loch?
Nach Lösung dieses - für Mäuse - wichtigen Problems studiert Tiefgang das Verhalten seiner Mitmäuse, erforscht dann die Menschen und denkt schließlich über alles vor. Paradoxe Logik und wirkliche Märchen spielen eine entscheidene Rolle bei der abenteuerlichen Suche nach Wahrheit.
Doch Tiefgang kann keine Lehre weitergeben, und das ist gut so. Und so ist "Tiefgang, der Mäusephilosoph" auch ein Leerbuch, das der Leser mit seinem persönlichen Märchen füllen mag. Die klare, aber auch hintersinnige Sprache, die Vielschichtigkeit und Poesie sowie die kongenialen Illustrationen von Carl Lambertz, Maria Reese und Renate Mödder-Reese machen das Buch zu einer bibliophilen Kostbarkeit zum Anfassen.

Titelbild: Werner Labbé

"Engel und Geister"

Wachholtz Verlag, Neumünster 1991
ISBN 3-529-02719-7

Unsicherheit, Not und Gefahren brachten zu allen Zeiten Menschen dazu, in Mythen oder Glauben Sicherheit zu suchen. Auch heute braucht unsere Welt Engel und gute Geister. Sie besuchten den Maler Carl Lambertz am Wittensee, viele von ihnen hat er porträtiert.

Mit den begleitenden Texten von Gynter Mödder, dem frohen Atheisten, ist das Buch eine ungewöhnliche Einladung.

"Laßt mich leben!"

Rake Verlag, Rendsburg

"Laßt mich leben!" schildert den verzweifelten Kampf eines Embryos um sein Leben. Gynter Mödder legt die Absurdität einer Medizin und Gesellschaft offen, die einerseits lebenshungrige Menschen mit Wohnort Uterus tötet, andererseits todgeweihte Menschen mit Wohnort Intensivstation nicht sterben lässt.

Aus dem Nachwort:
"Vor dem Hintergrund, dass mit immerhin 50 Millionen Abtreibungen pro Jahr weltweit zu rechnen ist - das entspricht etwa sämtlichen Todesopfern des II. Weltkriegs - wählte ich die Romanform, um meine Überzeugung zu präzisieren, dass ein Mensch nicht erst Mensch ist, wenn er in Rente geht, den Schulranzen schnürt, in der Wiege schaukelt oder den ersten (Entsetzens-) Schrei lässt, oder auch (ultraschallbeobachtet) intrauterin am Daumen lutscht, sondern schon vorher, bei seiner Abtreibung. In dem dissonanten Konzert der sogenannten Abtreibungsbefürworter und -gegner erklingt mit diesem Buch die legitimste Stimme: Das wahre Opfer, der Embryo, meldet sich zu Wort.
Gynter Mödder, Ex-Embryo"

(siehe auch oben, unter "Ich will leben!")

"Was Sie schon immer von der Schilddrüse wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten."
Medizin-Comic-Band

Zeichnungen: Dr. med. Werner Schützler
Text: Prof. Dr. med. Gynter Mödder

Zum Titelbild: Es ist eine von Gynter Mödder "gezüchtete" Kartoffel in Schilddrüsenform: Ungewohnte Triebe auf schwarzem Grund.

Merck, Darmstadt 1984

"Apparatemedizin - Computertomographie und Artverwandtes""
Medizin-Comic-Band

Karikaturen: Dr. med. Werner Schützler (Facharzt für Radiologie)
Text: Prof. Dr. med. Gynter Mödder

Bund-Verlag, Köln 1988

"Blumenbilder und Gedichte"
Herausgeber: Gynter Mödder

Blumenbilder von Maria Reese und Carl Lambertz. Beide Maler sehen in Blumen auch Persönlichkeiten. Vieles lässt sich durch die Blume sagen oder malen. In manchen Pflanzenbildern wohnen Blumengeister. Kein Wunder also, daß Blumen begeistern.

mit Gedichten von verschiedenen Autoren, z.B. von Goethe, Renate Mödder-Reese, Gynter Mödder, Heine, Rilke u.a.

Claudius Kraft Verlag, Rendsburg 1979

Das Mauseum ist das „erste und bedeutendste Mäusemuseum nördlich des Südpols“. Es ist eine Persiflage auf „normale“ Museen, in denen angeblich objektiv Wertvolles gesammelt wird. Im Mauseum sind etwa 4000 Mäuse in mehr Kitsch als Kunst geantisammelt, alle Objekte von unschätzbarem subjektivem Wert. Eine Mischung aus Blödsinn und Tiefsinn. „Das Mauseum ist sicherlich das lustigste Museum im Kölner Raum“.

Seit Jahren kommen die Mitglieder des ARE im Mauseum zu Workshops und Treffs zusammen. Hier findet in halbjährlichem Rhythmus auch „Literatur im Mauseum" statt, jeweils von mindestens 40 bis mitunter 120 Literaturinteressierten besucht.

NEU -- NEU -- NEU -- NEU -- NEU:
Ende März 2015 - nach 40 Jahren - ist das MAUSEUM in den nördlichsten Vorort von Köln, Eckernförde, gezogen. Die Mäuse blicken nun aus großen Panoramafenstern vom 3. u. 4. Stock auf die Eckernförder Bucht. Im "alten" MAUSEUM aber, also in der Kölner Bucht (= BM-Glessen), finden unverändert die literarischen Treffs des Autorenkreises Rhein-Erft (ARE) sowie die öffentlichen Veranstaltungen "LITERATUR IM MAUSEUM" statt.

MAUSEUM - Außenansicht, Vorderfront -

Flugmaus mit gestreiften Flügeln

Sie ist das "Wappentier" des Autorenkreises Rheoin-Erft (ARE)

Das Maskottchen der Weltliteratur ist Pegasus, das geflügelte Pferd. Im Rhein-Erft-Kreis darf es etwas bescheidener zugehen: Das Wahrzeichen des ARE (Autorenkreis Rhein-Erft) ist die Flugmaus, gemalt von Renate Mödder-Reese, der bedeutendsten Flugmausmalerin nördlich des Südpols (näheres siehe www.mauseum.de).

Blumenzüchtung

Blumenzüchtung Detail 01

Denkmal für einen zerstörten Wald 01

Denkmal für einen zerstörten Wald 02

Du schaffst es! - Work in progress 01 -

Kopf eines Magiers (Geschenk an Carl Lambertz)

Phantastische Szene

(Wandschmuck in der Praxis für Nuklearmedizin in Köln-Marsdorf)

Randexistenzen

Seeschlange